Brief an den Dottore zu den Verlusten des Warren Buffet

Ciao Dottore

Ein paar Milliarden habe sie ihn gekostet, die Investition in „Apple“, deren vom Markt als überteuert empfundene Produkte er als zu billig einschätzte, der Börsen-Guru Warren Buffet und seine Investmentfirma Berkshire Hathaway. Nun macht die Kunde die Runde, dass der Unfehlbare auch aus der Investition und Fusion von Kraft Food und Heinz fully fu… hervorging. Am Hungertuch muss der Alte deswegen ja nicht nagen, es bleiben ihm noch viele Milliarden. Abgesehen davon, es hat alles auf dem Papier stattgefunden: Kraft Heinz hat einfach den Marken-Wert seiner Produkte wie Ketchup und Mayonnaise etc. neu eingeschätzt und daraus Erkenntnisse über den eigenen Wert gezogen. Der Grund für den Abschlag finde sich bei der neuerlichen Präferenz des Publikums für natürliche Produkte, Phänomen, von dem auch Neschtli, Unilever etc. schwer betroffen seien.

Was mir eher zu denken gibt, Dottore, ist, dass die Investment-Bude des Buffet noch über 120 Milliarden Dollar oder so „Liquidität“ verfügt, und sie jetzt mehr weiss, wohin sie damit soll. Müssen diese Milliarden jetzt sicherheitshalber fehlinvestiert werden, damit sie sich bei einer Finanzkrise nicht noch mehr evaporieren? Mir scheint da irgendwie das Ende der Fahnenstange erreicht, oder? Ja Dottore, ich weiss, dass ich naiv bin, aber du kannst mich ja aufklären.

Zumindest aus Italien kommt Entwarnung, laut Finch ist Italien weiterhin kreditwürdig, nur die Aussichten seien schlecht. Jechter! So kann man es doch auch sagen.

Neuerliche Grüsse aus Kolumbien, das seine Grenze zu Venezuela geschlossen hat. Der Trump wird’s schon richten.

Markus

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