Espresso


Nach einem (schlechten) Mittagessen im Hotel Guadalajara in Buga gelüstete J.P. nach Espresso. Er ist hartnäckiger als ich, entsprechend fanden wir auch eine Kaffeebar. Überraschenderweise erwies sich der Espresso als köstlich. Der Inhaber der Bar ist Chilene und, wie soll es anders sein, mit einer Kolumbianerin verheiratet. Er habe eine Kaffeeplantage und verkaufe seinen Kaffee nach Chile, was ihm mehr einbringe. Der Herr scheint etwas vom Rösten etc. zu verstehen und erzeugt seinen Kaffee auf einem Cimbali-ähnlichen Gerät. Er röstet mit genau jenem Heissluft-Apparat, den ich für den zukünftigen Gebrauch schon bei Amazon ausgespäht hatte. Über gestampften Espresso geht halt doch nichts. Die Marke Oster verkauft eine Kolbenmaschine, die auch noch Milchschaum für Cappuccino erzeugt. Das Gerät scheint in Kolumbien nicht anzukommen, darum wird sie fast verschleudert. Ich habe meine für rund hundertvierzig Franken erstanden. Sie funktioniert bestens und Yeisson erzeugt mit Begeisterung Kaffee damit, weil mir dafür die Geduld etwas abgeht.

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